Typo

11. Juni 2008 von paaaaaaaaaaat

Hallo hier nochmal den Entwurf, den wir in der heutigen Besprechung vorgestellt haben.

Herbuch Typo Grün

Schmutztitel

27. Mai 2008 von internetking

Schmutztitel Seite 1

 Der Schmutztitel ist die Ankündigung, der Innenteil das Entree des Buches. Ob er zurückhaltend, bescheiden, sachlich, verspielt, prächtig unterkühlt, oder pathetisch auftritt, ist eine Frage des Stiles, dafür kann es keine typografische Vorschriften geben. 

Der Begriff Schmutztitel stammt aus Zeiten, da die erste Seite des noch nicht gebundenen Buches den reich gestalteten Haupttitel oder gar den empfindlichen Titel-Kupferstich vor dem Verschmutzen schützen sollte. 

Auch heute hat er eine echte Funktion: Links neben dem Schmutztitel ist beim gebundenen Buch das Vorsatzpapier, bei der Broschur der Umschlagkarton. Beide sind mit dem Buchblock verklebt und beeinflussen die erste Seite des Buches: sie wird um einige Millimeter schmaler (Ausnahme: das zweifach gerillte Taschenbuch). 

Deshalb wirkt eine Schmutztitelzeile, die die linke Satzspiegelkante aufnimmt, immer verrutscht, sie steht optisch enger im Bund als die anderen Seiten. Darum ist es oft nötig, den Schmutztitel im Verhältnis zur sonstigen Typografie inkonsequent zu stellen. 

Der Schmutztitel soll dem Haupttitel nicht die Schau stehlen, deshalb besteht er meistens aus einer Kurzfassung des Titels, ohne Verlagsangabe, Untertitel etc. und wird kleiner gesetzt als der Innentitel.

 

Bei Buchreihen bietet sich die Seite, für den Reihentitel an.Dann entfällt der eigentlicheSchmutztitel.

Eine weitere elegante Lösung ist es, das Verlagssignet oder -logo, das sich ja häufig gegen das Einfügen in die Typografie des Innentitels sperrt, auf die Seite 1 zu stellen. 

Man kann die Seite 1 auch wunderbar leer lassen, vor allem, wenn man ein farbiges Vorsatzpapier verwendet.

 

Impressum

27. Mai 2008 von internetking

Was soll im Impressum stehen

Die im Impressum aufgeführten Daten sind maßgeblich für Zitate. 

Näheres dazu aus dem Buch Detailtypografie

Aus presserechtlichen Gründen muß ein Impressum enthalten:

-Verlag und Verlagsort,

- Druckerei und Druckort. (Hintergrund: Sowohl Verlag als auch Druckerei sind haftbar, wenn mit der Publikation irgendwelche Rechte berührt werden.)

 

Bücher: Auf der Rückseite des Haupttitels, also meist auf der Seite 4, muß als letztes auf der Seite auf englisch stehen, in welchem Land das Werk gedruckt wurde, sonst darf es (theoretisch) in die USA nicht eingeführt werden.

Es gibt keine einheitliche Vorschrift für die Positionierung des lmpressums:

  •  In Büchern ist die Seite 4, die Rückseite des Haupttitels, üblich. (Bitte nicht die Seite 2, also die neben dem Haupttitel, verwenden!) Bei wissenschaftlichen Werken sollte man nicht davon abrücken, bei belletristischen Werken, Kunst-katalogen u.a. kann das Impressum auf Seite 4 störend wirken und ganz ans Ende des Buches gestellt werden, am besten auf die vorletzte oder die letzte Seite.
  •  In Broschüren ist die U2 oder die U3 ein guter Ort, ebenso die erste oder letzte Seite.
  •  In Zeitungen und Zeitschriften ist es irgendwo; im Inhaltsverzeichnis muß ein Eintrag darauf verweisen.

Die Gestaltung des lmpressums sollte mit der restlichen Gestaltung korrespondieren; zu oft sieht man Mittelachsen-lmpressen in ansonsten linksbündig gestalteten Büchern etc.

  • Fotograf, wenn die Fotografie eine wichtige Stellung einnimmt
  • Dank (in freier Formulierung; je knapper je besser)
  • Sponsoren, evtl. Logos (meist lieber nicht, wenn doch, dann möglichst klein)
  • Redaktionelle Hinweise
  • Typografen Jubeln: Seit Herbst 2002 gibt es keinen CIP-Vermerk mehr. Statt seiner kann man in gemeldete Publikationen den nebenstehenden Vermerk drucken, der offenbar von Freunden des Wortes »Bibliografle« ersonnen wurde. (Es ist eine Eigen heit Der Deutschen Bibliothek, ihr Die/Der immer groß zu schreiben.) Eine Unterstreichung der Internet-adresse wird immer zu aufdringlich sein, man kann sie auch kursiv setzen oder besser, wie hier, auf Auszeichnung verzichten.
  • Rechte-Vermerk –> Ein kurzer Vermerk reicht meist aus, manche Verlage ziehen einen ausführlichen vor.
  • Auflage –> Auflagenzahl und das Auflagenjahr
  • das Jahr, in dem das Werk erstmals veröffentlicht wurde
  • Copyright-Vermerke
  • Verlag, Verlags-Adresse
  • Gestaltung –> Hinweise auf die Gestalter am besten mit Ortsnamen. Es genügt, wenn der Umschlaggestalter auf der Umschlagklappe erwähnt wird. Herstellung
  • Satz
  • Reproduktionen
  • Druck, Druckort
  • Bindung
  • Schrift –>verwendete Schriften
  • Materialien –>Nennung der Art des Papiers und Normen, die es erfüllt (ISO, DIN), Einbandstoffe
  • ISBN Unterteilt mit Divisen. Bei Mediävalziffern die Buchstaben »ISBN« besser in Kapitalchen setzen.
  • Informationen zu Übersetzungsrechten
  • Informationen zu Abbildungsrechten
  • Printed in Germany, Austria, Switzerland oder wo auch immer. Landesbezeichnung in Englisch

So kann ein Impressum dann aufgebaut sein:

Quelle Detailtypografie

Wir danken Hans Peter Willberg für eingehende Unterstützung

Dieses Buch wurde gefördert durch

–> Werbegrafik einfügen

Redaktionelle Bearbeitung

Prof. Giselher Schramm

Prof. Dr. Irmgard-Maria Wähwerich-Sträuble

Fotos Wolfgang Schlüter, Wien

Bibliografische Information Der Deutschen Bibliothek

Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografle; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.ddb.de abrufbar.

Alle Rechte vorbehalten.

Das Werk ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Freigrenzen des Urheberrechts ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.

2. Auflage, März 2004

© 2002 bei den Autoren.

© 2002 beim Schlafrüben-Verlag

Bürgermeister-Dr.-Eustach-von-Dingenskirchens-Esplanade 234

10334 Berlin

Reihenkonzept Leberecht Hühnchen, Entenhausen

Einbandgestaltung Hildegard von Bingen, Darmstadt,

unter Verwendung einer Zeichnung von

Stefan Effenberg, Pforzheim

Typografle Johannes Gutenberg, Mainz

Herstellung Boris Becker, Leimen

Satz Zwiebel & Fisch, Bad Kösen

Reproduktionen Breitpunkt & Moir~, Castrop-Rauxel

Druck Schmitz & Fliegenkopf, Konstanz

Bindung Gurk & Einlauf, Haselöhne

Schrift Thesis Sans von Lucas de Groot

Papier Hornyprint, geliefert von GermanPaper, Wixhausen

ISBN 3-87439-642-8

Printed in Germany

Zum Schluss noch einige Hinweise für den Satz:

Da dies mit einigen Illustrationen verbunden ist füge ich Euch das als Bilddatei an. Die Quelle hierzu ist aus dem Buch „Lesetypografie“

 

 

Bloggen

26. Mai 2008 von paaaaaaaaaaat

Wenn ihr euch angemeldet habt, könnt ihr noch nicht gleich drauflos bloggen sondern nur Kommentare zu bereits veröffentlichten Artikel abgeben, denn ich muss erst euren Benutzerstatus ändern.

Also nicht wundern wenn ihr nicht gleich loslegen könnt. 1-2 Tage warten, dann hab ich euch bestimmt freigeschaltet.

Herzbuchblog

21. Mai 2008 von paaaaaaaaaaat

Der Herzbuchblog ist nun eröffnet und wird unsere Kommunikation erleichtern.